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update 24.08.2009

Induktive Erwärmung

Allgemeines

Die Induktive Erwärmung gilt seit langem als Schlüssel zu qualitativen Produkten. Die Anwendungsbereiche sind weitgestreut von Härteanwendungen über Schweiß- und Sinterprozessen bis hin zu speziellen Einsätzen wie die Erwärmung von Materialien im Vakuum, welche mit der herkömmlichen Gaserwärmung nicht zu realisieren wären.

Die Induktive Erwärmung gewann erst in den letzen Jahrzehnten durch die Entwicklungen auf dem Halbleitersektor immer mehr an Bedeutung. Heute ist es möglich Induktionsanlagen für sämtliche Leistungsklassen zu produzieren. Seien es Erwärmungsvorgänge in Schmiedereien oder in der Feinmechanik, die Induktive Erwärmung bietet ein großes Anwendungsgebiet. Heute entdecken immer mehr Unternehmen die Vorteil der Induktiven Erwärmung und ersetzen alte, ausgediente Gaserwärmungsanlagen durch Induktionserwärmungsanlagen.

Bei der Induktiven Erwärmung entsteht die Wärme im Werkstück selbst!

Bei der Induktiven Erwärmung stellt das Werkstück eine kurzgeschlossene Spule dar und der Stromfluss in dieser führt zur Erwärmung des Materials.

Wird eine Spule von einem Magnetischen Wechselfeld durchsetzt so wird in dieser eine Spannung induziert.


Theoretisch lassen sich mit der Induktiven Erwärmung alle leitenden Stoffe erwärmen, in der Praxis werden meist Metalle induktiv erwärmt.

In diesem Bild stellt die untere Spule den Induktor dar, welcher das Magnetische Wechselfeld aufbaut. Die obere, kurzgeschlossene(!) Spule entspricht dem Werkstück. In dieser Spule wird eine Spannung induziert, welche einen Stromfluß zur Folge hat. Dieser Strom führt zur Erwärmung des Materials.

Die wichtigsten Vorteile der Induktiven Erwärmung

  • durch modernste Halbleitertechnik hoher Wirkungsgrad

  • hohe Wiederholgenauigkeit

  • Integrationsmöglichkeit einer Temperaturregelung

  • Möglichkeit der punktuellen Erwärmung ohne Peripherie zu erwärmen

  • Anpassungsmöglichkeiten der Anlage an verschiedenste Werkstück

die Werkstücke können gleichmäßig erwärmt werden